Poten­ziale der Digitali­sierung für den Klima­schutz

Poten­ziale der Digitali­sierung für den Klima­schutz

Ein Vorhaben des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Stand:

Deutschland ist Vertragsstaat der Klimarahmenkonvention und hat das Übereinkommen von Paris ratifiziert. Das Bundes-Klimaschutzgesetz sieht vor, dass Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral wird.

Modul 1:

In einem fortlaufenden Vorhaben wird die ressortübergreifende Umsetzungsstrategie des Bundes  klimapolitisch begleitet. Es werden Werkzeuge und Wissen bereitgestellt, mit denen die Ressorts die  Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf die Minderung der Treibhausgas- emissionen ex ante und ex post  abschätzen (lassen) können. Die Wissenschaftsplattform Klimaschutz wird entsprechend  eingebunden.

Modul 2:

Um bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen, muss auch die Industrie ihren Beitrag leisten, die Träger von Investitionen, Innovationen und Beschäftigung ist. Mit Blick auf Klimaverträglichkeit stehen vor allem die Branchen Eisen und Stahl, Nichteisen-Metallurgie, Zement und Kalk sowie die chemische Industrie vor besonderen Herausforderungen. Einige der für Deutschland wichtigen (Grundstoff-)Industrien können die erforderlichen Klimaschutzbeiträge nur mit technologischen Sprunginnovationen realisieren. Hier setzt das im Koalitionsvertrag vorgesehene Förderprogramm „Dekarbonisierung“ an, das zum 01.01.2021 gestartet ist.

Ziele

  • Perspektivisch: Treibhausgasneutrale Ausgestaltung der digitalpolitischen Aktivitäten der Bundesregierung
  • Hebung der mit der Digitalisierung verbundenen Dekarbonisierungspotenziale in industriellen Prozessen

Auf welches Ziel der Umsetzungsstrategie zahlt das Vorhaben ein?  

Die langfristige Sicherung nachhaltigen Wohlstands und des sozialen Zusammenhalts in Deutschland, Europa und der Welt.

Umsetzungsschritte

2 Erledigt

Erledigt

Einrichtung eines Fachreferats „Digitalisierung und Umweltschutz, E-Government“ im Umweltbundesamt.

Erledigt

Im Rahmen des Umweltinnnovationsprogramms hat das BMU ein neues Förderfenster  „Dekarbonisierung“ eingerichtet, das sich vor allem an Unternehmen der energieintensiven Branchen mit prozessbedingten Treibhausgasemissionen wie Stahl, Zement, Kalk und Chemie richtet. Aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) stehen dafür 45 Millionen Euro zur Verfügung.

In Planung

Bereitstellung von Werkzeugen und Wissen, mit denen die Ressorts die Auswirkungen ihrer Aktivitäten im Rahmen der Umsetzungsstrategie der Bundesregierung zur Gestaltung des digitalen Wandels auf die Minderung der Treibhausgasemissionen ex ante und ex post abschätzen (lassen) können.

In Planung

Regelmäßiger Bericht an den Kabinettsausschuss Digitalisierung über die Klimawirkung der  beschlossenen Umsetzungsmaßnahmen.