Schutz vor digi­taler Ge­walt unter Ein­be­ziehung der Daten­sicher­heit im Frauen­haus

Schutz vor digi­taler Ge­walt unter Ein­be­ziehung der Daten­sicher­heit im Frauen­haus

Ein Vorhaben des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Stand:

Frauen, die Schutz im Frauenhaus suchen, haben oft verschiedene Formen von Gewalt erlebt, die in der Regel durch die sichere Unterkunft im Frauenhaus beendet werden. Dennoch kann sich Gewalt durch digitale Medien fortsetzen. Es braucht daher Sicherheitskonzepte, die sowohl die Nutzung digitaler Medien für die Bewohnerinnen und ihre Kinder als auch den Schutz vor digitaler Gewalt unter den spezifischen Bedingungen des Frauenhauses ermöglichen.

Das Projekt endet am 31. Mai 2022. Der Projektträger Frauenhaus- koordinierung (FHK) plant dazu Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  1. Bestandsaufnahme zum Schutz vor digitaler Gewalt im Frauenhaus
  2. Entwicklung und Erprobung eines Schutzkonzeptes
  3. Erhöhung Medienkompetenz und Wissen zur Datensicherheit sowie zu rechtlichen Schutzmöglichkeiten

Ziele

  • Verbesserter Schutz im Frauenhaus
  • Qualifizierung des Unterstützungssystems (Frauenhaus)

Auf welches Ziel der Umsetzungsstrategie zahlt das Vorhaben ein?  

Wir wollen, dass alle Menschen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Sie sollen den digitalen Wandel selbstbestimmt mitgestalten und verantwortungsvoll mit den Risiken umgehen können.

Umsetzungsschritte

Laufend

Bereits vorhandene Sicherheitskonzepte oder Strategien zum Schutz vor digitaler Gewalt im Frauenhaus sowie Erfahrungen und Best Practice aus anderen Bereichen der Sozialen Arbeit werden gesichtet, analysiert und ausgewertet.

Laufend

Entwicklung und Erprobung eines Schutzkonzeptes in Kooperation mit ausgewählten Frauenhäusern. Begleitung durch Inhouse-Fortbildungen und einen Fachausschuss.

In Planung

Bundesweiter Fachtag und Veröffentlichung von Fachmaterialien für Frauenhausmitarbeiterinnen.