Förderung der Ein­rich­tung betrieb­licher Experimen­tier­räume
Ent­wick­lung von Lösungen für offene Fragen zur Gestal­tung der zukünf­tigen Arbeits­welt

Förderung der Ein­rich­tung betrieb­licher Experimen­tier­räume
Ent­wick­lung von Lösungen für offene Fragen zur Gestal­tung der zukünf­tigen Arbeits­welt

Ein Vorhaben des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Stand:

Die digitale Transformation erfordert eine Politik, die den Wandel zusammen mit den Unternehmen, den Beschäftigten, den Verbänden und Gewerkschaften sowie weiteren Arbeitsmarktakteuren aktiv gestaltet. Lern- und Experimentierräume können dabei helfen, Lösungen für offene Fragen zur Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt zu entwickeln. Dazu hat das BMAS die Richtlinie "Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" zur Förderung betrieblicher Lern- und Experimentierräume veröffentlicht. Mit der Förderrichtlinie unterstützt das BMAS unter dem Dach der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) seit November 2018 insgesamt 17 innovative Projekte, die in Lern- und Experimentierräumen nach neuen Lösungen für die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen suchen. Im Oktober 2019 wurde die Förderrichtlinie um den Handlungsschwerpunkt KI ergänzt. Mit den Experimentierräumen KI werden seit Ende 2020 elf innovative Projekte gefördert mit dem Ziel, eine gemeinwohlorientierte und menschenzentrierte Entwicklung und Anwendung von KI in der Arbeitswelt sicherzustellen. So sind etwa rund 50 kleinere und größere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (z.B. Maschinenbau, Pflege, Telekommunikation und IT, Handwerk etc.) sowie zahlreiche Universitäten und weitere Organisationen beteiligt. Inhaltlich werden unterschiedliche Anknüpfungspunkte im Zusammenspiel der (insbesondere betrieblichen) Arbeitswelt und KI angesprochen: etwa betriebliche Weiterbildung, diskriminierungsfreie KI, Arbeitssicherheit und die Integration von Assistenzsystemen in den Arbeitsalltag. Alle ausgewählten Projekte stellen ein sozialpartnerschaftliches Co-Management sowie die angemessene Beteiligung der Beschäftigten und ihrer Vertreterinnen und Vertreter über den gesamten Projektverlauf sicher.

Ziele

  • Erprobung neuer Ansätze, mit dem Ziel, gute Arbeitsbedingungen zu stärken und die Fach-kräftebasis zu sichern
  • Impulse für eine Gestaltung von Change-prozessen auf der betrieblichen Ebene, ins-besondere zum Handlungsschwerpunkt KI

Auf welches Ziel der Umsetzungsstrategie zahlt das Vorhaben ein?  

Die langfristige Sicherung nachhaltigen Wohlstands und des sozialen Zusammenhalts in Deutschland, Europa und der Welt.

Umsetzungsschritte

Laufend

Seit November 2018 Projektförderung auf Basis der oben genannten Richtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“: Förderung von 17 innovativen Projekten, die in Lern- und Experimentierräumen über eine Laufzeit von maximal drei Jahren nach neuen Lösungen für die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen suchen.

Laufend

Erweiterung der oben genannten Richtlinie um den Handlungsschwerpunkt KI: Seit Herbst 2020 Förderung von 11   innovativen Projekten (Laufzeit max. 3 Jahre) mit dem Ziel, eine gemeinwohlorientierte und menschenzentrierte Entwicklung und Anwendung von KI in der Arbeitswelt sicherzustellen.

Laufend

Aufbereitung von Praxisbeispielen auf der Website www.inqa.de.